Wie kalkuliert der Hochzeitsfotograf seinen Preis?

Ein Hochzeitsfotograf muss sehr viel bei der Preiskalkulation für eine Hochzeitsreportage beachten: Er hat einen gewissen Stundensatz, der sich an der Qualität seines Könnens und seiner Erfahrung orientiert, als auch an der Arbeitszeit, welche er in die Bildbearbeitung investiert. Eine Hochzeitsreportage von z.B. 8 Stunden bedeutet, dass er z.B. pro Stunde ca. 100-200 Impressionen mit seiner Kamera einfängt. Das wären ca. 800-1600 Bilder, welche er anschließend in einer ersten Phase sichtet und eine erste Auswahl trifft. Hat er dann z.B. 600 Bilder gewählt, findet eine Grundbearbeitung statt wie Schärfen, Farbgebung, Kontrast etc. In einer dritten Phase sehen wir uns die Bildkomposition an: stimmt der Bildaufbau und der Beschnitt? Müssen störende Elemente entfernt werden? Auch Staubpartikel oder Unschönes wird retuschiert. Bei Nahaufnahmen werden Hautunreinheiten entfernt und ggf. Fältchen reduziert. In der vierten Phasen werden die Hochzeitsfotografien dupliziert und in Schwarzweiß umgewandelt. Auch diese müssen nun auf eine Nachkorrektur der Belichtung und Gradation nochmals überprüft und bearbeitet werden – Bild für Bild. Die Bearbeitung kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Wir erstellen anschließend für unsere Brautpaare oder Pärchen noch eine Diashow auf DVD. Auch hier investieren wir sehr viel kreativen Aufwand und auch Liebe, da diese Diashows auf DVD sehr gerne an Freunde und Gäste versendet werden – wir bereiten diese dementsprechend vor. Sie sehen, die Kosten entstehen hauptsächlich in der Postproduktion – in Form von Arbeitszeit. Sehen Sie sich in unserer Galerie um (Galerie) und betrachten Sie unterschiedlichen Formen der Bildbearbeitung, welche sich an den Wünschen unserer Brautpaare orientiert – viel Vergnügen.

Caro_Krischa_Engagementshooting_2011Jan_{Folgenummer (0001)»}-68