FAQ

An dieser Stelle beantworte ich Ihnen ein paar grundlegende Fragen, welche Sie in einem persönlichen Gespräch jederzeit gerne nochmal aufgreifen dürfen. Auch stehe ich Ihnen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

1. Wie entsteht der Preis einer Hochzeitsfotoreportage und was erhalte ich dafür?

Im Preis sind folgende Leistungen inbegriffen: Das Honorar für den Fotografen, dass Honorar für die Assistenz sowie die Entwicklung der RAW-Dateien, also den digitalen Negativen, die im Anschluss über mehrere Tage bearbeitet werden müssen. Hierzu zählen die korrekte Belichtung der einzelnen Fotografien, die Korrektur von Farbtemperatur, Helligkeit, Kontrast u.v.m. Bei den Portraitaufnahmen wird ggf. auch retuschiert. Die Hochzeitsfotografien werden im nächsten Schritt chronologisch geordnet und zudem in schwarzweiß konvertiert. Am Ende dieses Prozesses werden die Bilder hochauflösend (ohne Copyright) auf DVD archiviert, welche mit einem persönlichen Bild und ein paar Daten bedruckt werden. Die Präsentation erfolgt in sogenannten DVD-Holdern, einer Verpackung, welche wie ein Buch (hier mit einem Magnetverschluss) geöffnet werden kann. Innen finden Sie sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite je eine DVD. Diese Präsentationsbox beziehen wir aus den USA. Das Cover wird ebenfalls mit einem Bild aus Ihren Hochzeitsfotografien versehen. Als besonderen Service erhalten Sie drei Diashows auf DVD, welche mit gefühlvollen Songs unterlegt wird. Die Diashows können an allen gängigen Medien (DVD-Spieler, PC, Beamer, PS3, Laptop etc.) abgespielt werden. Viele unsere Kunden benutzen Sie zum Präsentieren Ihrer Hochzeitsreportage für Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen. Von unseren Kunden wissen wir, dass diese Präsentation oft in Verbindung z.B.  mit einer Dankesparty als Highlight genutzt und geschätzt wird.

2. Wie verhält es sich mit dem Paarshooting, wenn es am Hochzeitstag regnet?

Generell entstehen schöne Hochzeitsfotografien unabhängig vom Wetter. Wenn Sie sich als Brautpaar verschiedene Locations für das Paarshooting ausgesucht haben und Ihnen diese sehr am Herzen liegen, bieten wir an, dieses bei besserem Wetter nachzuholen, das ist kein Problem. Ein Aufpreis entsteht nicht, beträgt die Dauer 1 Stunde oder weniger. Ab einer Stunde entsteht eine Stundenpauschale von 150 EUR, da wir am Hochzeitstag die Produktion ja nicht aussitzen, sondern uns um weitere Aufnahmen bemühen wie Details,Szenen hinter der Kulissen, Gruppenaufnahmen u.v.m. Die wiederholten Fahrtkosten müssen ebenfalls berücksichtigt werden, doch halten wir diese geringfügig.

3. Wie viel Zeit sollten wir für das Paarshooting einplanen?

Die Dauer der Aufnahmen richtet sich nach Ihren persönlichen Vorstellungen. 30 Minuten sind sehr knapp aber realisierbar, 60 Minuten sind ein knapper aber guter Durchschnitt, 1,5 bis 2 Stunden sind sehr vorteilhaft, da Sie somit eine große Auswahl haben und sich diese zudem nicht auf nur ein oder zwei Locations reduziert. Es gibt gelegentlich auch Brautpaare, welche gänzlich auf ein Paarshooting verzichten, da deren Ablauf sehr den Gästen gewidmet ist. Viele Brautpaare nutzen das Paarshooting allerdings auch zum entspannen und genießen den Sparziergang abseits des Trubels. Hier gilt: es gibt kein Falsch oder Richtig.

4. Wie verhält es sich mit den Bildrechten? Gehen diese mit dem Begleichen der Rechnung an uns über?

Generell ist es gesetzlich so geregelt, dass Sie als fotografierte Person immer das „Recht am Bild“ haben (außer eine Person gilt als sogenanntes „Beiwerk“). Weder ich noch andere dürfen Ihre Bilder ohne Ihre schriftliche Genehmigung an Dritte weitergeben oder veröffentlichen. Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Bilddateien und können diese privat vervielfältigen und an Dritte (Privatpersonen) weiterreichen. Wir Fotografen haben parallel dazu das „Urheberrecht“. Das heißt, würden Sie oder Dritte die entstandenen Aufnahmen veröffentlichen, auch in veränderter Form, haben wir das Recht, dass wir als Urheber namentlich genannt werden (z.B. in Druckform/ Schriftzug unter dem Bild). Würde eine gewerbebetreibende Person eines Ihrer Bilder für eigene Werbezwecke verwenden wollen (z.B. der Florist), muss er hierfür mit uns einen gesonderten Vertrag eingehen, bei dem für uns die Möglichkeit besteht, einen bestimmten Honorarsatz in Rechnung zu stellen. Eine kommerzielle Verwendung durch Dritte ist ansonsten gesetzlich untersagt. Genrell sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns die Option einräumen, eine Auswahl an Fotografiren sowohl auf unserer Homepage, als auch für Wettbewerbe oder Ausstellungen zu nutzen. Auch andere Brautpaare sollen die Chance erhalten, uns anhand der Referenzen für sich zu gewinnen.

5. Sie sind Mitglied bei der WPJA in den USA und waren jahrelang bei der HFD in Deutschland. Hat das für mich als Kunde Vorteile?

Diese Vereinigungen nehmen nur Fotografen auf, welche auf hohen Niveau fotografieren. So werden die Bildsprache des Fotografen, seine Internetpräsentation, die Kollegialität und auch seine Entwicklung beobachtet. Die Aufnahme ist streng reglementiert. Die WPJA z.B. lehnt ca. 98% der bewerbenden Fotografen ab. Die Vereinigung der HFD ist nicht minder streng, konzentriert sich jedoch auf den deutschsprachigen Raum. Auch wird darauf geachtet, dass die Fotografen sich als Reportage-Fotografen verstehen, welche allerdings die hohe Kunst des Porträtierens eines Menschen fachlich wie auch psychologisch beherrschen müssen. Die Hochzeitsfotografie wird von manchen Fotografen als „Königklasse“ bezeichnet, da der Fotograf jederzeit bestrebt ist, auch spontane Stillleben oder Portraits stets mit einem hohen kreativen Anspruch zu verwirklichen. Die Food-Fotografie, die Mode-Fotografie, die Sport-Fotografie, die Portrait-Fotografie, selbst die Architektur-Fotografie u.v.m. können jederzeit in Kombination mit dem Brautpaar eine Symbiose eingehen, welche der Fotograf unter dem Thema „Hochzeit“ sinnvoll umzusetzen hat. Alle Mitglieder der HFD und der WPJA sind hierzu in der Lage. Insofern sollten Sie als unsere Kunden hier Ihre persönlichen Vorteile erkennen.

6. Sie begleiten uns den ganzen Tag. Wann möchten Sie Ihre Pause nehmen und etwas essen?

In der Regel ist es meistens so, das wir dann eine Pause machen, wenn Sie und Ihre Gäste selbst essen. Wir fotografieren das Menü, aber kein Gast möchte mit vollem Mund abgelichtet werden. Diese Pausen nutzen wir für uns. Meistens dürfen wir separat an einem Nebentisch oder unter den Gästen Platz nehmen. Stets so, dass wir das Geschehen im Blick haben. Dies hat für uns den Vorteil, dass wir spontan für weitere Aufnahmen (Rede des Vaters, Show-Einlagen der Gäste etc.) unvermittelt die Arbeit wieder aufnehmen können.

7. Wir möchten den Hochzeitsfotografen für ca. 14 Stunden buchen. Müssen wir für eine Unterkunft sorgen?

Dies ist von der Fahrtzeit und dem Beginn der Aufnahmen abhängig. Begleiten wir Sie z.B. ab 8 Uhr morgens und die Fahrtzeit beträgt mehrt als eine Stunde, ist es natürlich ratsam, bereits am Vorabend anzureisen. Nur so kann ein pünktlicher Beginn gewährleistet werden, da wir gegen höhere Gewalten wie Unwetter, Stau, Unfälle etc. nicht gewappnet sind. Hier besteht die Möglichkeit, dass Sie für uns ein Hotel buchen oder wir uns selbst darum bemühen. Im letzteren Fall entsteht eine Übernachtungspauschale in Höhe von 75 EUR pro Person pro Nacht.

8. Unser Klient ist eine Person des öffentlichen Interesses (Persönlichkeiten aus dem Sport, Medien, Kunst etc.). Wie gestalten sich bei Ihnen die Vertragsbedingungen?

Hier werden besondere Vereinbarungen getroffen. Diese werden individuell besprochen und schriftlich fixiert. Datenschutz, Diskretion aber auch Loyalität werden – wie allen anderen Kunden – im höchsten Maße garantiert. Eine Abgabe der Bilder im RAW-Format vor Ort ist ebenso möglich, wie auch eine Übergabe der Bilddateien nach Abwicklung des üblichen Arbeitsprozesses. Bild- und Veröffentlichungsrechte werden abgestimmt und ebenfalls vertraglich fixiert.

9. Sie veröffentlichen Hochzeitsfotografien auf Ihrer Homepage. Benötigen Sie als Fotograf hierfür unser Einverständnis?

Ja, denn wie gesagt, Sie haben das Recht am Bild. Wir veröffentlichen keine Fotografien, denen unsere Kunden nicht vorher zugestimmt haben.

10. Warum müssen die Brautpaare meistens eine Anzahlung leisten? Ist das so üblich?

Es ist unter der Hochzeitsfotografen ein weitverbreitetes Postulat, das daher rührt, dass es ab und zu Kunden gibt, die einen Fotografen schon Monate im voraus buchten, und dann unvermittelt einen Tag vor dem gebuchten Termin absagen. Sie müssen sich bewusst sein, dass der Fotograf nach Ihrer Zusage alle anderen Anfragen als „Termin bereits gebucht“ ablehnt. Somit hat er einen Verdienstausfall, ihm entsteht ein sogenannter Vermögensschaden. Durch die Modalität der Anzahlung möchte der Fotograf sicher gehen, dass Sie sich für ihn entschieden haben und sich auf seine bildliche Darstellung Ihrer Hochzeit freuen. Ausnahmen sind Krankheiten, Trennungen oder Todesfälle. Bei allen anderen Gründen, steht es dem Fotografen offen (zugleich ist es ein übliches Verfahren), eine anteilige Ausfallsentschädigung in Rechnung zu stellen. Dies können Sie in der Regel aus den AGBs entnehmen. Dieser Vorgang (Anzahlung) ist übrigens auch bei vielen anderen Dienstleistungen in Bezug auf Hochzeiten oft üblich. So wird z.B. ein Brautkleid oder ein Anzug nicht ohne Anzahlung oder dem kompletten Begleichen der Rechnung maßgeschneidert. Auch die Dienstleister der Feierlichkeiten nehmen größtenteils Anzahlungen entgegen.

 11. Bieten Sie auch ein „Photo Booth“ an?

Diese Entscheidung trägt jeder Fotograf nach seiner unternehmerischen bzw. künstlerichen Philosophie. Ich vote ganz klar für ein Nein. Ein Photo Booth mag zwar anfangs eine unterhaltsame Sache sein, doch sind wir der Auffassung, dass an diesem Tage Sie, das Brautpaar, im Mittelpunkt stehen sollten und nicht wir, die Fotografen. In diversen Foren ist zu lesen, dass sich Gäste im Verlauf doch vom andauernden Blitzlichtgewitter gestört fühlten, andere hingegen störte es nicht. Auch werden die Gäste, sollte das Arrangement in einem Nebenzimmer stattfinden, kontinuierlich aus dem Festsaal herausgelockt, was für das Brautpaar unangenehm sein kann. Wir versuchen vielmehr die Gäste „live“ und spontan zu fotografieren, in ihrem Geschehen, so wie auch Sie Ihren Hochzeitstag in Erinnerung haben werden.